Lehrreich7 Min.2026-07-28

Welches chinesische Sternzeichen bin ich? Die 12 Tiere und ihre Jahre

Welches chinesische Sternzeichen bin ich? Die 12 Tiere mit Jahres-Tabelle, Elementen und der wichtigen Neujahrs-Falle für Januar- und Februar-Geborene.


Welches chinesische Sternzeichen bin ich? Die 12 Tiere und ihre Jahre

Welches chinesische Sternzeichen bin ich? Die 12 Tiere und ihre Jahre

Ihr chinesisches Sternzeichen bestimmt sich nach dem Geburtsjahr im chinesischen Kalender – nicht nach dem Geburtsmonat wie im Westen. Die zwölf Tiere folgen in fester Reihenfolge: Ratte, Büffel, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund, Schwein. Achtung: Das chinesische Jahr beginnt erst am chinesischen Neujahrsfest zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar.

Das klingt einfach – und ist es auch, solange Sie nicht im Januar oder Anfang Februar geboren sind. Denn dann gehören Sie häufig zum Tier des Vorjahres. In diesem Guide finden Sie die komplette Jahres-Tabelle, die Lösung der Neujahrs-Falle mit konkreten Beispielen, den Zyklus der fünf Elemente und die Antwort auf die Frage, was der chinesische Tierkreis eigentlich vom westlichen unterscheidet.

Die 12 chinesischen Sternzeichen und ihre Jahre

Die folgende Tabelle zeigt, in welchen gregorianischen Jahren das jeweilige Tierjahr beginnt. Geboren zwischen zwei Neujahrsfesten? Dann gilt das Tier, dessen Jahr zu Ihrem Geburtstag lief – Details dazu im nächsten Abschnitt.

Chinesisches Sternzeichen Geburtsjahre (Tierjahr beginnt)
Ratte 1960, 1972, 1984, 1996, 2008, 2020
Büffel 1961, 1973, 1985, 1997, 2009, 2021
Tiger 1962, 1974, 1986, 1998, 2010, 2022
Hase 1963, 1975, 1987, 1999, 2011, 2023
Drache 1964, 1976, 1988, 2000, 2012, 2024
Schlange 1965, 1977, 1989, 2001, 2013, 2025
Pferd 1966, 1978, 1990, 2002, 2014, 2026
Ziege 1967, 1979, 1991, 2003, 2015, 2027
Affe 1968, 1980, 1992, 2004, 2016, 2028
Hahn 1969, 1981, 1993, 2005, 2017, 2029
Hund 1970, 1982, 1994, 2006, 2018, 2030
Schwein 1971, 1983, 1995, 2007, 2019, 2031

Je nach Quelle begegnen Ihnen leicht andere Tiernamen – gemeint ist aber immer dasselbe Zeichen: Der Büffel wird auch Ochse oder Rind genannt, die Ziege auch Schaf, der Hahn auch Huhn. Zwei kuriose Sonderfälle: Im vietnamesischen Zyklus ersetzt die Katze den Hasen, und im japanischen Tierkreis tritt das Wildschwein an die Stelle des Schweins.

Achtung bei Geburtstagen im Januar und Februar

Das ist der Punkt, an dem die meisten Tabellen im Netz scheitern. Das chinesische Jahr richtet sich nach dem Lunisolarkalender: Neujahr – das Frühlingsfest – fällt auf den zweiten (sehr selten den dritten) Neumond nach der Wintersonnenwende und damit immer in den Zeitraum 21. Januar bis 21. Februar. Wer vor dem Fest geboren ist, gehört noch zum Tier des ablaufenden Jahres.

Die exakten Neujahrstermine der kommenden Jahre:

Chinesisches Neujahr Tierjahr (mit Element)
22.01.2023 Wasser-Hase
10.02.2024 Holz-Drache
29.01.2025 Holz-Schlange
17.02.2026 Feuer-Pferd (bis 05.02.2027)
06.02.2027 Feuer-Ziege
26.01.2028 Erde-Affe
13.02.2029 Erde-Hahn
03.02.2030 Metall-Hund
23.01.2031 Metall-Schwein
11.02.2032 Wasser-Ratte

Zwei Beispiele machen es klar:

  • Geboren am 1. Februar 2026? Dann sind Sie kein Pferd, sondern eine Holz-Schlange – das Pferdejahr beginnt erst am 17. Februar 2026.
  • Geboren am 1. März 2026? Dann sind Sie ein Feuer-Pferd.

Für ältere Geburtsjahre gilt derselbe Korridor: Wer zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar Geburtstag hat, sollte den exakten Neujahrstermin des eigenen Geburtsjahres nachschlagen, bevor er sich ein Tier zuordnet.

So finden Sie Ihr chinesisches Sternzeichen – Schritt für Schritt

  1. Geburtsjahr in der Tabelle suchen. Finden Sie Ihr Jahr in der Übersicht der zwölf Tiere weiter oben. Für die meisten Menschen ist damit schon alles getan.
  2. Prüfen, ob Sie im Januar oder Februar geboren sind. Wenn ja, gilt Schritt drei – bei allen anderen Monaten bleibt es beim Tier aus Schritt eins.
  3. Den Neujahrstermin Ihres Geburtsjahres nachschlagen. Das chinesische Neujahr fällt auf ein Datum zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar. Liegt Ihr Geburtstag vor diesem Termin, gehören Sie zum Tier des Vorjahres; liegt er danach, zum Tier Ihres Geburtsjahres.
  4. Das Element bestimmen. Lesen Sie die letzte Ziffer des maßgeblichen Jahres ab und ordnen Sie sie der Element-Tabelle unten zu – schon kennen Sie Ihre volle Kombination, etwa „Feuer-Pferd“ oder „Wasser-Ratte“.

Ein durchgerechnetes Beispiel: Eine am 10. Februar 1990 geborene Person schlägt zunächst 1990 nach (Pferd). Da der 10. Februar nach dem chinesischen Neujahr 1990 lag, bleibt es beim Pferd. Endziffer 0 ergibt Metall – sie ist also ein Metall-Pferd.

Die fünf Elemente: Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser

Jedes Tierjahr trägt zusätzlich eines der fünf Elemente der chinesischen Deutungstradition: Holz, Feuer, Erde, Metall oder Wasser. Zwölf Tiere mal fünf Elemente ergeben den berühmten 60-Jahre-Zyklus – danach wiederholt sich die Kombination. Eine Wasser-Ratte ist in der traditionellen Lesart eben etwas anderes als eine Feuer-Ratte, und ein Feuer-Pferd tickt anders als ein Erde-Pferd.

Die praktische Merkregel: Die letzte Ziffer des Geburtsjahres verrät das Element.

Endziffer des Jahres Element
4 oder 5 Holz
6 oder 7 Feuer
8 oder 9 Erde
0 oder 1 Metall
2 oder 3 Wasser

Beispiele: 1984 = Holz-Ratte, 1990 = Metall-Pferd, 2026 = Feuer-Pferd. Wichtig auch hier: Für Januar- und Februar-Geborene gilt die Endziffer des Vorjahres, weil ihr Tierjahr noch im alten Kalenderjahr läuft.

Auch den Elementen schreibt die Tradition eigene Schwingungen zu: Holz steht für Wachstum und Entfaltung, Feuer für Leidenschaft und Wärme, Erde für Stabilität und Mitte, Metall für Klarheit und Entschlossenheit, Wasser für Fluss und Anpassungsfähigkeit. In der klassischen Lehre erzeugen und bändigen sich die Elemente wechselseitig – ein eigenes, fein verwobenes Deutungssystem, das mit dem westlichen Vier-Elemente-Modell nur den Namen teilt.

Ergänzend ordnet die Tradition jedem Tier eine Yin- oder Yang-Qualität zu – sie wechselt mit jeder Tierposition, angefangen bei der Ratte als Yang-Zeichen.

Die zwölf Tiere im Porträt

Was die Tradition jedem Tier zuschreibt – als kulturelle Symbolik gelesen, nicht als Persönlichkeitstest:

  • Ratte: gilt als klug, anpassungsfähig und findig – in der Legende gewinnt sie das Wettrennen durch List statt Kraft.
  • Büffel: Ausdauer, Verlässlichkeit, ruhige Stärke. Das Zeichen der Menschen, die Dinge zu Ende bringen.
  • Tiger: mutig, impulsiv, charismatisch – geboren, um Risiken einzugehen.
  • Hase: sanft, diplomatisch, feinfühlig. In Vietnam heißt dieses Zeichen übrigens Katze.
  • Drache: das Glückstier des Zyklus – kraftvoll, charismatisch, verheißungsvoll. Drachenjahre gelten als so glücklich, dass in ihnen traditionell besonders viele Kinder geboren werden.
  • Schlange: weise, intuitiv, geheimnisvoll – die Denkerin unter den Tieren.
  • Pferd: energiegeladen, freiheitsliebend, herzlich. Wer Stillstand hasst, fühlt sich hier zu Hause.
  • Ziege: kreativ, sanftmütig, kunstsinnig – das ästhetische Zeichen des Zyklus.
  • Affe: gewitzt, verspielt, erfinderisch – wo ein Affe ist, wird es selten langweilig.
  • Hahn: selbstbewusst, ordentlich, direkt – pünktlich wie der Vogel, der den Tag begrüßt.
  • Hund: loyal, gerechtigkeitsliebend, beschützend – der Freund, auf den immer Verlass ist.
  • Schwein: großzügig, genussfreudig, gutmütig – das Zeichen, das das Leben zu feiern weiß.

Die Legende vom großen Wettrennen

Woher kommt die Reihenfolge der Tiere? Die bekannteste Erklärung ist eine Legende: Buddha – in anderen Fassungen der Jade-Kaiser – rief die Tiere zu einem großen Wettrennen über einen Fluss. Die Reihenfolge ihrer Ankunft bestimmt bis heute die Folge der Tierjahre. Die schlaue Ratte ritt auf dem Rücken des Büffels mit und sprang kurz vor dem Ziel nach vorn – deshalb steht sie an erster Stelle, der geduldige Büffel an zweiter. Und die Katze? Sie wurde der Legende nach von der Ratte hereingelegt und verpasste das Rennen – weshalb es bis heute kein Katzenjahr im chinesischen Zyklus gibt (und weshalb Katze und Ratte sich in der Geschichte nie wieder vertrugen).

Das chinesische Neujahrsfest, an dem das Tierjahr wechselt, ist der wichtigste Feiertag des Jahres in China und weiten Teilen Ostasiens: ein Familienfest, zu dem jedes Jahr die größte regelmäßige Reisewelle der Welt zusammenkommt. Gefeiert wird rund zwei Wochen, abgeschlossen mit dem Laternenfest.

Chinesisches vs. westliches Sternzeichen: Der Unterschied

Trotz des ähnlichen Namens sind die beiden Systeme grundverschieden:

Westliches Sternzeichen Chinesisches Sternzeichen
Grundlage Position der Sonne im Tierkreis chinesischer Lunisolarkalender
Bestimmt durch Geburtstag und -monat Geburtsjahr
Wechselrhythmus etwa monatlich einmal pro Jahr
Zeichen Widder bis Fische (12) Ratte bis Schwein (12)
System Tierkreis der Ekliptik Kalendertradition mit Elementen, Yin und Yang

Streng genommen ist die chinesische Tradition keine Astrologie im europäischen Sinn: Sie berechnet keine Planetenstände, sondern deutet Kalenderzyklen – neben dem Geburtsjahr zählen in der klassischen Vollform („Vier Säulen“) auch Monat, Tag und sogar die Doppelstunde der Geburt, der ein eigenes „geheimes Tier“ zugeordnet wird.

Und Ihr westliches Sternzeichen? Das finden Sie nach Monat und Tag in unserer Datums-Übersicht: [ROUTE TO BE RESOLVED BY MANUS FROM THE CENTRAL ROUTE REGISTRY — Ziel: Orveluna-Blogartikel „Sternzeichen nach Datum“ (ORV-DE-002, vorgeschlagener Slug /de/blog/sternzeichen-daten-uebersicht/)] – oder in Sekundenschnelle im Orveluna-Geburtsrechner.

Aktuell: 2026 ist das Jahr des Feuer-Pferdes

Seit dem 17. Februar 2026 läuft das Jahr des Feuer-Pferdes – es dauert bis zum 5. Februar 2027. Das Pferd steht in der chinesischen Symbolik für Energie, Bewegung und Freiheitsdrang; das Element Feuer verstärkt der Überlieferung nach Temperament und Leidenschaft des Jahres. Am 6. Februar 2027 folgt das Jahr der Feuer-Ziege.

Einordnung: Der chinesische Tierkreis ist eine jahrhundertealte Kalender- und Deutungstradition. Die den Tieren zugeschriebenen Eigenschaften sind kulturelle Symbolik und dienen der Unterhaltung – sie sind wissenschaftlich nicht belegt und sagen nichts über den Charakter eines Menschen aus.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ihr chinesisches Sternzeichen richtet sich nach dem Geburtsjahr, nicht nach dem Monat.
  • Die zwölf Tiere: Ratte, Büffel, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund, Schwein.
  • Januar/Februar-Falle: Das Tierjahr beginnt erst am chinesischen Neujahr (21.1.–21.2.) – vorher Geborene gehören zum Tier des Vorjahres.
  • Jedes Jahr trägt ein Element (Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser) – die Jahres-Endziffer verrät es; 12 × 5 = der 60-Jahre-Zyklus.
  • 2026 = Jahr des Feuer-Pferdes (ab 17. Februar 2026).

Häufige Fragen

Welches chinesische Sternzeichen bin ich? Schlagen Sie Ihr Geburtsjahr in der Tabelle oben nach. Wichtig: Wenn Sie im Januar oder vor Mitte Februar geboren sind, prüfen Sie, ob das chinesische Neujahr Ihres Geburtsjahres schon vor Ihrem Geburtstag lag – sonst gilt das Tier des Vorjahres.

Welches Tier bin ich nach dem Geburtsdatum? Nach Tag und Monat bestimmt sich im chinesischen System nichts – entscheidend ist das Jahr. Ihr Tier ergibt sich aus dem chinesischen Kalenderjahr, in das Ihr Geburtstag fällt. Monat und Tag spielen erst in der klassischen „Vier-Säulen“-Deutung eine ergänzende Rolle.

In welchem chinesischen Element bin ich geboren? Die letzte Ziffer Ihres Geburtsjahres verrät es: 4/5 = Holz, 6/7 = Feuer, 8/9 = Erde, 0/1 = Metall, 2/3 = Wasser. Bei Geburtstagen vor dem chinesischen Neujahr zählt die Endziffer des Vorjahres.

Welches chinesische Sternzeichen hat 2026? Das Jahr 2026 gehört ab dem 17. Februar dem Feuer-Pferd. Wer zwischen dem 1. Januar und dem 16. Februar 2026 geboren wurde, ist noch eine Holz-Schlange.

Was ist der Unterschied zwischen chinesischem und westlichem Sternzeichen? Das westliche Sternzeichen bestimmt sich nach dem Geburtsmonat (Position der Sonne im Tierkreis), das chinesische nach dem Geburtsjahr im Lunisolarkalender. Es sind zwei unabhängige Traditionen – viele Menschen kennen und mögen beide.

Gibt es ein 13. chinesisches Sternzeichen? Nein. Der Zyklus besteht seit jeher aus zwölf Tieren. Die Katze, die in der Wettrennen-Legende hereingelegt wurde, ist nur eine Geschichtenfigur – im vietnamesischen Zyklus ersetzt sie allerdings tatsächlich den Hasen.

Welches chinesische Sternzeichen passt zu mir? Auch die chinesische Tradition kennt Deutungen darüber, welche Tierjahre harmonieren. Wir konzentrieren uns hier auf die Bestimmung Ihres Zeichens; welche westlichen Zeichen zusammenpassen, zeigt der Orveluna-Kompatibilitäts-Rechner.

Fazit: Ein Jahr, ein Tier, fünf Elemente

Die Frage „Welches chinesische Sternzeichen bin ich?“ beantwortet sich mit einem Blick in die Jahres-Tabelle – sofern Sie die Neujahrs-Falle kennen. Zwölf Tiere, fünf Elemente, ein 60-Jahre-Rhythmus: Das System ist älter als die meisten Kalender, die wir heute benutzen, und seine Deutungen sind kulturelles Erbe, keine Charakterurkunde. Lesen Sie Ihr Tier also mit Neugier und Freude – und mit einem Augenzwinkern.

Und was sagen die westlichen Sterne? Finden Sie Ihr Sonnenzeichen im Orveluna-Geburtsrechner, lesen Sie Ihr aktuelles Tageshoroskop – oder stöbern Sie in weiteren Artikeln in unserem Blog.